DMX RELAIS
Alles, was geschaltet werden kann, lässt sich mit einer DMX Relaiskarte bedienen. Jedem DMX-Kanal wird ein Relais zugewiesen, das, abhängig vom übertragenen Datenwert, ein- oder ausgeschaltet wird. Dabei wird häufig eine Hysterese verwendet, d.h., das Relais schaltet bei einem anderen Datenwert ein und wieder aus. Der Grund hierfür ist einfach: das erhöht die Störimmunität, denn kurzzeitige Signalschwankungen führen nicht zu einem ein-aus-ein-aus Relaisklackern.
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Die hohe, maximal zulässige Kontaktbelastung (10 Ampere bei 230V und ohmscher Last) läßt auch das Schalten von Hochleistungsverbrauchern zu. Im Gegensatz zu Anwendungen im Bühnenbereich ist bei Festinstallationen eine ständige Adresseinstellmöglichkeit weder erforderlich noch erwünscht. Die Karte kann daher auch schalterlos betrieben werden. Alle Einstellungen werden dann per EEPROM elektronisch gespeichert. Die einstellbaren Parameter sind die DMX Startadresse, und der HOLD-Modus. Über DMX RDM lassen sich unterschiedliche Schaltschwellen sowie ein VU-Meter-Modus (Relais schalten sich je nach Ansteuerpegel sukzessive zu) für ein (32 Stufen) oder zwei Ansteuerkanäle (2x 16 Stufen) auswählen. Um die Relaiskarte 3232R-EP zu konfigurieren, kann der im Lieferumfang enthaltene Programmieradapter 3000P verwendet werden. Alternativ steht eine Adreßkarte 3003P mit Display zur Verfügung. Ebenso ist natürlich die Konfiguration auch remote über DMX RDM möglich.
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